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Kongress Meditation & Wissenschaft 2012

Meditation und Wissenschaft 2012Zeitbombe Stress und Burn-out: Meditation als neue Resilienz-Strategie einer erschöpften Gesellschaft. Der Kongress Meditation & Wissenschaft 2012 stellt aktuelle Studien und Best Practices zur Wirkung von Meditation in Arbeitswelt und Bildungswesen vor.

Berlin/Düsseldorf, Dezember 2011. Die Zahlen sind alarmierend: Etwa jede vierte Führungskraft weist Anzeichen starker vitaler Erschöpfung auf [1], 45 Prozent der Lehrkräfte leiden unter kognitiver Überbeanspruchung und glauben, nicht bis zum Erreichen des Pensionsalters arbeiten zu können [2], 86 Prozent der deutschen Unternehmen betrachten die Zunahme psychischer Erkrankungen als ernsthaftes Problem [3].

Der Kongress Meditation & Wissenschaft 2012, der vom 16. bis 17. November 2012 in Berlin stattfindet, zeigt auf, wie Meditation als gesundheitsförderndes Korrektiv den Stress- und Erschöpfungssyndromen der Leistungsgesellschaft entgegenwirken und im Zuge eines ganzheitlichen Gesundheitsmanagements die Basis für neue Resilienz-Strategien legen kann.

Veranstaltet wird der Kongress von der Oberberg Stiftung, Berlin, und der Identity Foundation, Düsseldorf.

Bessere Stressresistenz und Leistungsfähigkeit durch Meditation: Empirische Grundlagenstudien und Best Practices

Unsere Studien zeigen, dass regelmäßige Meditation die Fähigkeit verbessert, mit Druck, hohen Belastungen und herausfordernden Situationen besser umzugehen. 73 Prozent der Meditierenden verspüren beispielsweise ein besseres Selbstgefühl“[4], so Prof. Dr. Dieter Vaitl,

Direktor des Bender Institute of Neuroimaging der Universität Gießen und Vorsitzender des wissenschaftlichen Kuratoriums des Kongresses.

Der Kongress wird die Bedeutung von Meditation für unser gesellschaftliches Wertesystem in den Kontexten des Bildungssystems (Schule, Hochschule, Pädagogik) und der Arbeitswelt (Wirtschaftswelt, Berufsleben, Burn-out-Prophylaxe) beleuchten. Übersichtsvorträge skizzieren den aktuellen Forschungsstand. Anhand von Projekten und Best Practices werden die Wirkungszusammenhänge von Meditation in den beschriebenen Anwendungsgebieten empirisch nachprüfbar dargestellt. Dabei werden folgende Fragen konkretisiert und beantwortet:

 

  • Wie wird Meditation in den Schulunterricht integriert und schafft so bessere Rahmenbedingungen für Schüler und Lehrer?
  • Welche Bedeutung hat Meditation im aktiven Berufsleben? (z.B. in Medizin, Therapie, Pflege, Führung, Bildungswesen)
  • Welche Wirkung hat Meditation in der Arbeitswelt? (Förderung von Kreativität, Konzentration, Leistungs- und Entscheidungsfähigkeit sowie gesundheitlicher Balance)
  • Welche Bedeutung hat Meditation in der Prävention?
  • Welche Risiken können durch intensive Meditationspraxis entstehen?
  • Welche diagnostischen und therapeutischen Kompetenzen sind bei der Vermittlung von Meditationsverfahren geboten? (Qualitätssicherung bei der Ausbildung von Meditationslehrern)

 

Eine Podiumsdiskussion, moderiert von dem renommierten Fernsehjournalisten Gert Scobel, zum Thema „Neue Bewusstseinskultur in einer aus den Fugen geratenen Welt“ beleuchtet den Beitrag von Meditation zu einem ganzheitlichen Selbst- und Weltverständnis, stellt pragmatische Vermittlungskonzepte für Meditation in Berufswelt und Alltag vor und eruiert Perspektiven für eine Neubewertung von Gesundheit und Wohlbefinden.

„Unsere Erfahrung in der klinischen Praxis ist, dass Meditation eine neue Stabilität durch innere Flexibilität schafft, den Abbau pathologischer Muster unterstützt und damit die Basis legt für ein neues Verständnis von Gesundheit und Prophylaxe“, so Dr. med. Edda Gottschaldt, Gründerin der Oberberg Stiftung und Leiterin der Oberberg Kliniken.

Veranstaltungsort ist das Atrium der Deutschen Bank, Unter den Linden 13/15, Eingang Charlottenstraße, 10117 Berlin.

Dem wissenschaftlichen Kuratorium des Kongresses unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Dieter Vaitl, Direktor des Bender Institute of Neuroimaging an der Universität Gießen, gehören folgende Wissenschaftler an:


Prof. Dr. Michael von Brück, Ludwig-Maximilians-Universität München

Prof. Dr. Tobias Esch, Hochschule Coburg

Prof. Dr. Götz Mundle, Oberberg Stiftung, Berlin

Dr. Ulrich Ott, Bender Institute of Neuroimaging, Universität Gießen

Prof. Dr. Stefan Schmidt, University Medical Center Freiburg

Prof. Dr. Dr.phil. Harald Walach, Europa Universität Viadrina


Informationen zur Anmeldung und zu den Details des Programms finden sich unter: www.meditation-wissenschaft.org

Conference Fee: Frühbucherrabatt 339,- Euro (Kontingent von 100 Plätzen bis max. 31.5.2012), Normalbucher 375,- Euro. Für Online-Anmeldungen wird ein Rabatt von jeweils 10 Euro gewährt. Für Schüler und Studenten steht gegen Nachweis ein limitiertes Kartenkontingent zum Preis von 170,- Euro zur Verfügung.

 

Anmerkungen:


  1. Studie des Instituts für angewandte Innovationsforschung an der Ruhr-Universität Bochum (2011)
  2. Studie der DAK und der Leuphana Universität Lüneburg (2011)
  3. Studie der IG Metall (2011),
  4. Bender Institute of Neuroimaging (2010)